„Wichtig ist auf dem Platz!“

… auf diese Kernaussage hat Gerhard Vowe die Bedeutung unserer Untersuchung heute bei einer Anhörung in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ gebracht. „Auf dem Platz“ ist dort, wo die Optionen des Internets tatsächlich von den Menschen genutzt werden. Ohne diese alltägliche Nutzung sind alle teuren Online-Strategien von Parteien, Medien und sonstigen Organisationen wenig wert. Um also beurteilen zu können, wo die wichtigen Potenziale der Online-Kommunikation für die Politik liegen, sollte man sich vor allem damit beschäftigen, wie die Bürger sich das Netz politisch aneignen. In der heutigen Anhörung der Enquete-Kommission hat Gerhard Vowe von zentralen Befunden unserer Untersuchungen berichtet und zahlreiche Fragen der Kommissionsmitglieder beantwortet.
Die Aufzeichnung der Sitzung mit allen Statements und Antworten unseres Mitautors ist demnächst online und wird hier verlinkt werden. Auch die Tagesschau hat heute kurz und mit einem  Statement von Gerhard Vowe berichtet. Der Beitrag ist in der tagesschau-Mediathek abrufbar.

Gerhard Vowe bei der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“

Am Montag, dem 19.03.2012 findet im Deutschen Bundestag die nächste Anhörung der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ statt, bei der Mitautor Gerhard Vowe als Sachverständiger geladen ist. Bei der Anhörung soll untersucht werden, ob das Internet die politische Teilhabe der Bürger fördern kann – eine Frage, auf die unser Buch vielfältige Antworten geben kann.

Den Sachverständigen ist im Vorfeld eine Liste mit Fragen der Fraktionen übermittelt worden, zu denen sie schriftliche Antworten formuliert haben, die auf der Website des Bundestags eingesehen werden können. Die Sitzung wird ab 14 Uhr im Parlamentsfernsehen übertragen.

Besprechung in M&K

Ein paar Monate nach Erscheinen des Buches und ersten Buchhinweisen und Kurzrezensionen finden sich nun auch ausführlichere Besprechungen in wissenschaftlichen Fachpublikationen. So wurde das Buch im für die deutschsprachige Kommunikationswissenschaft zentralen Journal „Medien und Kommunikationswissenschaft“ (M&K) besprochen. Leider handelt es sich dabei um eine Verlagspublikation alter Schule, die nur für Abonnenten und Mitglieder von abonnierenden Institutionen gedruckt und online zugänglich ist, deswegen kann hier kein direkter Link auf den (im Tenor sehr freundlichen) Text des Rezensenten Marvin Bender angegeben werden. Erhältlich ist der Text aber in gutsortierten Universitätsbibliotheken, Auskunft erteilen gerne die Autoren 😉

Martin Emmer im ORF-Interview

Vergangene Woche sprach Martin Emmer mit Rainer Springenschmid für das ORF-Hörfunkprogramm FM4 über die Chancen und Risiken, die sich aus den neuen Kommunikationsmöglichkeiten des Internets für unsere demokratischen Gesellschaften ergeben. Es ging dabei auch um die Schlussfolgerungen, die sich für unsere politischen Systeme aus den Befunden des „Politische-Online-Kommunikation“-Projekts ergeben. Martin Emmers These: Die zentralen demokratischen Akteure (und mit ihnen der Prozess der Politikgestaltung) müssen sich an die veränderten Lebensumstände der neuen, digital sozialisierten Generationen anpassen, wenn sie nicht marginalisiert werden wollen.

Das Projekt in der Stuttgarter Zeitung

Auch im neuen Jahr werden wir gelesen 🙂 : In einem Artikel von Christian Werner in der Stuttgarter Zeitung vom 03.01.2012 wird das Buch vorgestellt und es werden einige der zentralen Befunde diskutiert. Auch Martin Emmer und der Kollege Jan Schmidt vom Hans-Bredow-Institut kommen zu Wort.