Gerhard Vowe in der EIDG

Wie versprochen hier der Link auf die vollständige Aufzeichung der Sitzung der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestags vom 19.03., in der unser Mitautor Gerhard Vowe auf Basis unserer Forschung Stellung nimmt zu den Potenzialen des Internets für die politische Kommunikation in Deutschland.

Ausführliche Rezension auf socialnet.de

Kürzlich ist bei socialnet.de eine sehr, sehr ausführliche Besprechung unseres Buches von Armin König erschienen, auf die wir erstens deswegen gerne verweisen, weil sie unsere Forschung und auch das Buch sehr lobt:

Alle wesentlichen Fragen sind gestellt, viele sind beantwortet. Das Buch muss nur gelesen werden. Es gehört zum Besten, was zu diesem Thema auf dem Markt ist.

Zweitens ist sie zugleich eine sehr gute Zusammenfassung von Projekt und Befunden, wobei der Autor Armin König, Bürgermeister von Illingen und Dozent an der saarländischen Fachhochschule für Verwaltung, seine eigenen Schwerpunkte setzt, so dass die Rezension dem Thema durchaus auch ein paar originäre Gedanken hinzufügt. Der Rezensent bedauert unter anderem, dass das Buch (noch) nicht die breite Resonanz gefunden hat, die es seiner Ansicht nach verdient hat. Das sehen wir naturgemäß auch so 😉 , allerdings läuft in der Wissenschaft vieles eben etwas langsamer ab (und die Liste der Megaseller ist sowieso sehr überschaubar).

Rezension in „Medien & Erziehung“

In einer Sammelrezension von Publikationen rund um das „Mitmachnetz“ hat Christa Gebel in der aktuellen Ausgabe 2/2012 von „Medien & Erziehung“ (merz) auch unser Buch kurz besprochen. Zitat: „Ein solch umfangreiches Programm und seine Ergebnisse nachvollziehbar und in der gebotenen Detailliertheit darzustellen ohne auszuufern, ist eine echte Herausforderung, die durchaus als gelungen bezeichnet werden kann.“
Der gesamte Text wird ab Juni 2012 auf der Homepage der Zeitschrift zugänglich sein.

„Wichtig ist auf dem Platz!“

… auf diese Kernaussage hat Gerhard Vowe die Bedeutung unserer Untersuchung heute bei einer Anhörung in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ gebracht. „Auf dem Platz“ ist dort, wo die Optionen des Internets tatsächlich von den Menschen genutzt werden. Ohne diese alltägliche Nutzung sind alle teuren Online-Strategien von Parteien, Medien und sonstigen Organisationen wenig wert. Um also beurteilen zu können, wo die wichtigen Potenziale der Online-Kommunikation für die Politik liegen, sollte man sich vor allem damit beschäftigen, wie die Bürger sich das Netz politisch aneignen. In der heutigen Anhörung der Enquete-Kommission hat Gerhard Vowe von zentralen Befunden unserer Untersuchungen berichtet und zahlreiche Fragen der Kommissionsmitglieder beantwortet.
Die Aufzeichnung der Sitzung mit allen Statements und Antworten unseres Mitautors ist demnächst online und wird hier verlinkt werden. Auch die Tagesschau hat heute kurz und mit einem  Statement von Gerhard Vowe berichtet. Der Beitrag ist in der tagesschau-Mediathek abrufbar.

Gerhard Vowe bei der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“

Am Montag, dem 19.03.2012 findet im Deutschen Bundestag die nächste Anhörung der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ statt, bei der Mitautor Gerhard Vowe als Sachverständiger geladen ist. Bei der Anhörung soll untersucht werden, ob das Internet die politische Teilhabe der Bürger fördern kann – eine Frage, auf die unser Buch vielfältige Antworten geben kann.

Den Sachverständigen ist im Vorfeld eine Liste mit Fragen der Fraktionen übermittelt worden, zu denen sie schriftliche Antworten formuliert haben, die auf der Website des Bundestags eingesehen werden können. Die Sitzung wird ab 14 Uhr im Parlamentsfernsehen übertragen.

Besprechung in M&K

Ein paar Monate nach Erscheinen des Buches und ersten Buchhinweisen und Kurzrezensionen finden sich nun auch ausführlichere Besprechungen in wissenschaftlichen Fachpublikationen. So wurde das Buch im für die deutschsprachige Kommunikationswissenschaft zentralen Journal „Medien und Kommunikationswissenschaft“ (M&K) besprochen. Leider handelt es sich dabei um eine Verlagspublikation alter Schule, die nur für Abonnenten und Mitglieder von abonnierenden Institutionen gedruckt und online zugänglich ist, deswegen kann hier kein direkter Link auf den (im Tenor sehr freundlichen) Text des Rezensenten Marvin Bender angegeben werden. Erhältlich ist der Text aber in gutsortierten Universitätsbibliotheken, Auskunft erteilen gerne die Autoren 😉

Martin Emmer im ORF-Interview

Vergangene Woche sprach Martin Emmer mit Rainer Springenschmid für das ORF-Hörfunkprogramm FM4 über die Chancen und Risiken, die sich aus den neuen Kommunikationsmöglichkeiten des Internets für unsere demokratischen Gesellschaften ergeben. Es ging dabei auch um die Schlussfolgerungen, die sich für unsere politischen Systeme aus den Befunden des „Politische-Online-Kommunikation“-Projekts ergeben. Martin Emmers These: Die zentralen demokratischen Akteure (und mit ihnen der Prozess der Politikgestaltung) müssen sich an die veränderten Lebensumstände der neuen, digital sozialisierten Generationen anpassen, wenn sie nicht marginalisiert werden wollen.